Gerade für den industriellen Zweck bietet die Holzleimbauweise Dank möglicher großer Spannweiten und weitgehend stützenfreier Konstruktionen gute wirtschaftliche Lösungen. So schaffen wir flexible Nutzungsmöglichkeiten der Hallenräume, welche durch in Eigenleistung erbrachte Arbeiten (z.B. Fundamente, Innenausbau, Tore) individuell ergänzt werden können. Der Naturbaustoff Holz verleiht trotz der großen Dimensionen jedem Bauwerk einen „warmen Charakter“.
Der Typ Lombard ist ein Satteldachträger auf 2 Stützen (Holz oder Stahl).
Sämtliche Umfassungswände sind außen und innen frei von Vorsprüngen. Dieser Bindertyp wird im Idealfall mit 10° Dachneigung erstellt.
Der Binder ist feuerhemmend F30-B.
Die Binderstützen dieses Dreigelenkrahmens sind nach innen geneigt, somit ergeben sich senkrechte Außenkanten. Dieser Typ eignet sich daher gut für Grenzbebauungen. Vordächer sind ein-oder beiseitig möglich.
Durch die sich zum First hin verjüngeneden Binderriegel erhält das Gebäude eine optische Leichtigkeit.
Der Typ DSA ist ein Dreigelenkrahmen mit nach außen geneigten Binderstützen. Hierdurch ist die Innenwand frei von Vorsprüngen.
Vordächer werden durch die Verlängerungen des Binderriegels erzeugt. Der große Dachüberstand und die außen sichtbaren Binderstützen geben dem Gebäude eine klare Gliederung.
Im Zuge der Auftragsabwicklung erhalten Sie von uns prüffähige statische Berechnungen und detaillierte technische Zeichnungen der Fundamente maßgeschneidert auf Ihre individuelle Hallenkonstruktion inklusive der Massenangaben und des Stahlauszuges für die bauseitige Ausführung der Fundamentarbeiten. Die Lieferung bzw. Montage der von uns gefertigten Bauteile erfolgen frühestens 3 Wochen nach Fertigstellung der Fundamente ggf. in Abhängigkeit der erteilten Baugenehmigung und der geprüften statischen Unterlagen.
Zufahrtstraßen, Abladebereiche und Hallensohle müssen so bemessen und befestigt werden, dass die Baustelle problemlos für LKW, Autokrane, ggf. Schwertransporte etc. zu befahren ist.